So simpel wie Objekte auf den ersten Blick scheinen - die
Logik, nach der sich ihr Vorstoß in den Raum entfaltet, ist eine künstlerische,
keine funktionale oder natürliche. Vielmehr zeigt sich, auf welche Weise die
Plastiken auf den Betrachter hin offen sind. Ebenso wird deutlich, daß die
Grenzziehung darin besteht, daß in der Betrachtung immer ein beunruhigender Rest
bleibt, den er nicht uberblicken kann - im Wortsinne, wie auch im Sinne eines sich
entwickelnden Verstehens, daß irgendwann zu einem befriedigenden Abschluß findet.
Joachim Mannebach M.A., Kunsthistoriker, 1995