| Sung-Uck Kang |
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Kang, Sung-Uck gibt dem Licht Bedeutungen. Er verwandelt Plätze
und Räume.
Licht, Flammen und Funken sind ästhetische Formen seines künstlerischen Formenvokabulars. Eine meditative Kraft wird spürbar. Fällt das Licht ganz weg, wird es eisig. Der umgedrehte Tisch schafft Kühle und ist visueller Anreiz gleichermaßen. Eine Straße für Fußgänger im Raum "in put - out put" schafft Sinn in einer Metropole wie Seoul. Nach verlassen der Ausstellung ist der Betrachter sensibilisiert nachts farbige Spiegelungen des Lichts von Ampeln bewußt zu erleben. Seine Fotographien des Mondlichts zeigen eine Zeitlichkeit des Seins. Der Zeitraum einer langen fotographischen Belichtung spiegelt Zeit. Der "brennende Spiegel", spiegelt sich selbst. "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste in ganzen Land"? - Die Kunst. Durch die Wärme der Flammen wird das harte metallische Material weicher. Diese Abnahme von Massivität nimmt der Betrachter bei dem Kunstwerk "brennende Leiter" sehr gut wahr. Welche technischen Vorbereitungen für die Realisierung der Kunstwerke notwendig sind können Sie an den Kunstwerken "Römer, Kapitel 8" und "Johannes 19-20" erachten. Jeder Stein wurde zuvor einzeln eingescannt, in Bildbearbeitungsprogrammen plaziert und nach Plan montiert. "Christliche Symbolik und fernöstlicher Spiritualismus verschmelzen zu neuer künstlerischer Identität." schreibt Dr. Martin Henatsch .
Kunst und Raum kommunizieren so auch im Kloster Dahlheim / Lichtenau.
Die "brennenden Hände" entfalten ihre Poesie...
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