Joachim Stallecker
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  Originalität verbindet Joachim Stallecker mit Witz und Ironie: Der Künstler zeigt skurrile Leder-, Fell-, und Blech-Objekte, sowie Aquarelle.

Bei intensiver Betrachtung seiner Arbeiten, wie "Fliege" glauben wir einer karikarierenden Metapher entgegenzustehen. Das bizarre Insekt wird zum Spiegel grotesker menschlicher Eigenschaften.

Sein Aquarellzyklus, von mimetisch wiedergegebenen Naturmotiven wird an Hand von satirischen "Briefmarken" und "Geldscheinen" durchbrochen und in Frage gestellt. Sensitiv fügt er rethorische Fragmente in seine Malerei ein und überwindet dadurch das Sujet der klassischen Reisestudie.

Joachim Stalleker fordert unsere Assoziativkraft heraus. In der Imagination liegt der besondere Reiz seiner suggestiven Kunstwerke. Er spielt mit dem Reiz des Verborgenen, daß nicht gezeigt wird. Wir betrachten das Faktische, ergänzen das Fehlende, fragen nach Form und Inhalt im "Höschenzyklus".

Das Werk von Joachim Stallecker ist davon geprägt diverse formale und inhaltliche Konzeptionen in neue Bezüge zu stellen. Er erschafft somit auf immer neuer Art und Weise künstlerische Position und schärft unsere Skepsis für fiktive Welten.

Die Hündin "Laika", als erstes Lebewesen im Weltall, die im Dienst der Wissenschaft starb, setzte er ein Denkmal. "Geschichte und Bild nähern sich von verschiedenen Richtungen dem Ausdruck und dem Geheimnis der Vorstellung, die in unseren Köpfen am schönsten sind", erklärt der Künstler.

Joachimn Stallecker schafft mit physischer Sinnlichkeit und seelischer Emotion künstlerische Offenbarungen, die höhere Erkenntnis affirmiert um das Wesen des Lebens auszukundschaften.

 
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